Geboren 1975 in Nagano, Japan. Lebt und arbeitet in Tokio, Japan.
Hideki Iinuma gehört zu der jungen Generation japanischer Künstler, die sich mit seinen Skulpturen kritisch mit den aktuellen Veränderungen auseinandersetzen. Das aus dem Neo-Pop entwickelte Mädchenbild bildet seine Hauptinspiration, ebenso wie die veränderte Wahrnehmung von Frauen in der japanischen Gesellschaft. Seine aus Kampferholz geschnitzten Figuren, die oft einen Hauch von demonstrativer Sexualität ausstrahlen, stellen meist Modelle aus Pintarest und Instagram dar. Sowohl für die Frauen in Japan als auch in Europa werden diese jungen Frauen mehr und mehr zu „Musen“, zu Mode-Ikonen. Mit seinen aus Holz geschnitzten Figuren befindet sich Iinuma in einem Grenzland zwischen westlicher und östlicher Kultur, das sowohl von Gegensätzen als auch von Ähnlichkeiten geprägt ist.